Sonntag, 22. Mai 2016

Motocross im MX - Kinder und Jugend Feriencamp

Beim Training der Kinder und Jungend beim MX Feriencamp
6 Wochen Sommerferien und nichts ist los? Wir bieten euch ein abwechslungsreiches und spannendes Wochenende, ein Feriencamp mit der Motorcross. Proffessioneller MX-Trainier Bob Pudor sowie EX - Enduro - Weltmeister und Europameister Jens Scheffler bringen euch den Motocross-Sport näher. Ob ihr Anfänger oder Profis seid - ihr bekommt ein auf eure Bedürfnisse zugeschnittenes Programm.

Jens bietet vom  04.August bis 06.August.2016 ein Training für unsere Jugend und Kinder an der Motocross - Strecke Schwarze Pfütze an.

Zielgruppe sind Mädchen und Jungs im Alter zwischen sieben und sechzehn Jahren. 
Der MX - Track der MMC Schweinfurt bietet alles was das MX - Herz begehrt
Die MX Strecke des MMC Schweinfurt  bei Rottershausen bietet sich für ein MX-Training an und Jens ist dieser Track sehr vertraut.
Mit seiner Enduroschule vermittelt Jens Scheffler aller Hand technisches Wissen. Angefangen vom richtigen Sitzen und Stehen auf der Motocross – Maschine über das Beschleunigen und Bremsen.
Auch unsere Jugend wir beim Feriencamp gefordert!
Danach folgt meist die Kurventechnik, die hier mit Hilfe der Bremse zu einer sauberen und schnellen Linie gezogen werden kann. Auch das korrekte Befahren der Anlieger bleibt kein Geheimnis mehr. Nach diesen Lektionen geht Jens mit seiner Mannschaft in Richtung Table über.


Die Jugend beim MX - Feriencamp in Rottershausen an der Schwarzen Pfütze
Hier beginnt er mit der Analyse der Kanten, die maßgeblich für den richtigen Absprung sind. Auch der Flug über den Table wird bis zu Perfektion geprobt. Jens und sein Trainerteam vermitteln außerdem auch das Meistern von Spurrinnen und weitere Fahrtechniken.

Ein Training das sich sicherlich lohnt !!!

Hier gehts zum Training.....

Donnerstag, 19. Mai 2016

Erzbergrodeo 2016 mit meinem BMW Motorrad Boxer in Eisenerz

NEUES OUTFIT FÜR DEN BERG
Das Erzbergrodeo in Eisenerz ist einer der Extremevents in der Rennsaison. Das letzte Mal hatte ich 2007 Angriff auf den Berg aus Eisen gemacht. Danach war für mich klar, dass ich sowas eigentlich nicht mehr
brauche.  Durch die vielen Starter, die den Berg bezwingen wollen, ist es eine Extrem-Veranstaltung der Superlative. Hier ist nicht nur das fahrerische Können gefragt, sondern auch Ausdauer im Umgang mit
Mitmenschen. Wir hatten damals recht laute Nachbarn, die das Rennen am Eisenberg nur zum Feiern nutzen wollten. Die Wartezeit zwischen den einzelnen Rennen ist sehr lange und somit muss man sich mit viel Geduld
in die oft langen Schlangen stellen und warten können. Doch komischerweise habe ich mir im letzten Oktober gedacht, wenn nicht  jetzt, wann dann. Die Idee war, mit der BMW SWT Enduro dort an den Start zu gehen.
Der kleine 860ccm Boxer kann ziemlich viel und steht hoffentlich den leichten Sportenduro´s von KTM, Husaberg, Husqvarna und Co im PROLOG in nichts nach. Natürlich ist es nicht das Ideal für den Erzberg, doch es soll doch auch ein Kick dabei sein.
Langer Endantrieb vom 4-Ventiler für den kleinen Boxer

Die Idee war geboren, jetzt geht es an die Umsetzung des Ganzen. Die BMW ist mit einem sehr kurzen Winkelgetriebe ausgerüstet. Das 37:11 wird gegen das 32:11 getauscht. Das Federbein hinten etwas nachgelassen und die Gabel maximal herausgezogen. Somit wollen wir unserem steilem Lenkkopfwinkel entgegen arbeiten und die Kuh in der Spur stabil machen.
Gabel maximal durchgesteckt für besseren Geradeauslauf

Vor fast zehn Jahren hatte ich gleich in der zweiten Kurve beim Prolog einen Durchschlag, was mir den vorderen Schlauch gekostet und die Felge zerstört hat. Um einen solchen Schaden auszuschließen bin ich bei
Joachim Liebl von MEFO TIRES und MEFO MOUSSE vorbei gegangen und habe zusammen mit ihm nach einer Lösung gesucht. Die Firma MEFO hat mir für meinen Auftritt in Austria einige Reifen zur Verfügung gestellt. Unter anderem zwei Arten der neuen MEFO ENDURO EXTREME Reifen. Am Erzberg können wir diese Reifen bestimmt auf Herz und Nieren prüfen.
Die MEFO REIFEN für den ERZBERG - CHECK

Die Jungs von RPM Hesselbach, die sich immer sehr herzlich um unsere Motoren kümmern, haben mir die Kuh auf eine für die Höhe angepasste Vergaserbedüsung abgestimmt. Somit möchte ich verhindern, dass ich an den letzten Kehren zum Gipfel nur noch 6PS vom BOXER TRIEBWERK abrufen kann.
Bei den Testfahrten wurde schnell festgestellt, dass bei schnellem Fahren auch eine größere Bremse von Vorteil wäre. Diese habe ich kurzerhand aus der weißen Rallye BMW ausgeliehen.
Speichencheck an der Wettbewerbs-BMW-Enduro

Alle Schrauben wurden nachgezogen

Das Setting wurde angepasst

Was mein persönliches Ziel in Österreich sein soll, ist mir noch nicht ganz klar. Ich möchte schon ganz gern mit meinem BOXER am Sonntagmorgen im Kessel stehen und die ersten Steilauffahrten bezwingen.  Falls wir uns diesen Traum verwirklichen können, wird natürlich das Setting wieder auf den normalen Rennmodus umgestrickt und im Bedarfsfall die Übersetzung schnell wieder an die Enduro und Bergsteigerverhältnisse
angepasst.
Der neue Federbeinschutz angepasst

Donnerstag, 12. Mai 2016

Dickschifftraining mit dem Ex - Enduro Welt und Europameister Jens Scheffler

Eine tolle Gruppe - die Dickschifftreiber der Enduroschule Jens Scheffler


Jens Scheffler betreibt seine Enduroschule schon seit Jahrzehnten und hatte in seiner Karriere viele Titel für sich erringen dürfen. Doch nicht nur für
die Einspurigen Sportenduro´s ist er ein idealer Trainer.
Er  vermittelt sehr viel Fachwissen und Technik auch an die Reise- und Dickschiffpiloten. Jens kann seine Fahrtechnik, die er sich über Jahre ausgearbeitet hat, mit nachvollziehbaren Methoden belegen.
Der Erfolg und der gute Ruf spricht für den Enduro – Trainer  „Scheffy“.
An der Schwarzen Pfütze auf dem Trainingsgelände des MMC Schweinfurt wurde dieses Wochenende wieder ein Fahrtechniktraining auch für die schweren Geländemaschinen abgehalten. Unter der Anleitung von Jens konnten alle Teilnehmer sehr viele Informationen und technische Verbesserungen ihres Fahrstils mit nach Hause nehmen. Nun ist es daran, dass jeder der Teilnehmer
seinen Trainingserfolg durch stetige Wiederholungen der Trainingseinheiten ausbaut.
Man bedenke einfach mal wie viel Zeit das Erlernen eines Instrumentes in Anspruch nimmt. Auch beim Endurosport muss der Bewegungsablauf immer wiederholt werden, um dann ins Blut und Routine über zu gehen.

Kurventraining nach Scheffy
Jens vermittelt zusammen mit seinem Team eine Komplettlösung. Angefangen vom richtigem Stand auf dem Geländemotorrad über die kräfteschonende Haltung  beim Beschleunigen und Bremsen. Auch das Verlagern des Körpergewichtes auf dem Motorrad zum Kurvenäußeren wird ausgiebig besprochen und an Beispielen erläutert. Sobald dieses Fundament des Geländefahrens dem Teilnehmer kein Fremdwort mehr ist geht es in die Endurostrecke.
Hier kann sich jeder mit dem richtigen Bremsverhalten und dem sauberen Stand bei Auf- und Abfahrten vertraut machen. Die Kurven werden enger und die Abfahrten steiler. Man kann meist die Verbesserung und die Sicherheit bei den Teilnehmern aus dem Gesicht lesen. Das macht nicht nur die Schüler glücklich, sondern zaubert es auch ein Lächeln in das Gesicht des Lehrmeisters.

Trotz des vielen Lernens war auch viel Spaß dabei!
Ich bin stolz darauf, ein kleiner Teil dieser Enduroschule zu sein und Jens bei der Arbeit mit seinen Fahrschülern unter die Arme greifen zu können.
Aus den Teilnehmern sind freilich keine DAKARSIEGER geworden, doch einen Erfolg konnte man bei jedem sehen!

Verschiedene Arten der Verzögerung wurden probiert
Außerdem wird Scheffy auch bei unserem EnduroBoxer Treffen vom 02.09.16 bis 04.09.16 dabei sein und uns tatkräftig unter die Arme greifen.

Weitere Bilder in unserem Fotoalbum

Montag, 9. Mai 2016

GCC Walldorf 2016 mit BMW Motorrad und SWM 500 RS

SWT-SPORTS Boxer im Einsatz
Am Samstag nach um 2:00 Uhr angereist hatte man mich mit Recht nicht mehr ins Fahrerlager gelassen. So musste ich vor dem Paddock schlafen. Morgens um 6:00 Uhr wurden die Tore wieder zum Einlass geöffnet. Um 8:45 Uhr sollte der Start sein, also für große Spielereien war jetzt keine Zeit mehr. Schnell ging´s mit dem Helm zur Papierabnahme, dann das Dickschiff aus dem Anhänger und zur technischen Abnahme.
Noch hurtig in die Fahrerkluft und ab zum Start. Doch dieser wurde dann leider 15min nach hinten verschoben. Umsonst der viele Stress.
BWM Motorrad SWT im Einsatz
Nach dem Start, der für mich völlig ungewöhnlich ist führt der Startverlauf rechts in die Walldorfer Motocross Strecke ein. Ich fuhr zusammen mit den Twinshock und E-Bikes in der Youngtimer-Klasse. Die Strecke war ziemlich anspruchslos, gar nicht wie von allen angekündigt. Es gab keine sehr schwierigen Auffahrten und auch keine brutalen Abfahrten. Es war eher ein Auf- und Abfahren auf dem Wiesenhang gespickt mit vielen Kehren und Kurven. Ideal um die klassischen Motorräder noch länger am Leben zu erhalten. Doch für mich waren die 45min Fahrzeit zu kurz und die Strecke hätte mehr Anspruch an den Fahrer vermitteln können. Fakt ist auch, dass ich für diese kurzen Distanzen etwas anders Trainieren sollte und mehr Sprünge und Kurven in mein persönliches Trainingsprogramm mit ein beziehen werde. Der BMW Boxer und ich, wir haben es auf Platz 12 in der Youngtimer-Klasse geschafft.
Zieleinlauf bei der GCC im Walldorf 2016

Samstag Abend bin ich mit ein paar Kollegen die Strecke für den Sonntag abgelaufen. Ich sage euch, mit der vom Morgen mit dem Boxer hatte diese nicht´s zu tun. Die Auffahrten und die sehr steilen Abfahrten sind genial. Es ist was ganz was anderes was wir da zu Fahren präsentiert bekommen haben.
SWT-SPORTS beim GCC im Walldorf 2016
Rennbeginn ist hier am Sonntag um ca. 12:15 Uhr. Für diesen Meisterschaftslauf habe ich die SWM 500 RS vorbereitet.
SWM vor dem Start bei der GCC in Walldorf
Doch morgens kündigte sich das Wetter schon an, es war ein Wechsel zwischen Sonnenschein, Regen und starken Schneefall. Wir wussten nicht auf was wir uns vorbereiten sollen. Kurz vor dem Start ging es mit dem Schneefall richtig los, es wurde uns über die Lautsprecher mitgeteilt, dass wir sehr langsam fahren sollen, da alles spiegelglatt sein soll. Was für eine Ansage für einen GCC Rennen dachte ich mir. Wir starteten in die Strecke und wie angekündigt war alles völlig rutschig und teilweise wie eine Eisfläche, doch langsam sein wollte hier Keiner. Wie oft ich einfach aus der Spur getragen wurde konnte ich nicht mitzählen. Einmal hat es mit 180 Grad nach einem Table gedreht.

SWM bei der Kurvenfahrt in Walldorf GCC 2016
Die kleine Italienerin zeigte ihre Power, doch diese war einfach nicht auf den Boden zu bringen. Nach ungefähr einer Stunde kamen die Kinderkrankheiten zum Vorschein, die Kupplungsbetätigung hielt der Belastung nicht stand, sie versagte einfach und ich musste auf dem schwierigen Untergrund ohne eine Kupplung weiter durchhalten. Es war schwer, sehr schwer die SWM auf der Strecke kontrolliert zu fahren. An den Auffahrten wollte der 500er 4Takt immer wieder ausploppen. Nach zwei ganz anstrengenden Stunden erblickte ich die Zielflagge und konnt mit einem schlechten 27 Platz ins Fahrerlager einfahren. Das ist ein Ergebnis, an dass ich nicht gewöhnen werde. Die Ziele sind klar, die Kinderkrankheiten meiner kleinen SWM müssen aus dem Weg geräumt werden. Doch dass war auch mein Auftrag, den ich in dieser neu aufgelegten Marke sah.