Dienstag, 26. Mai 2015

Der MSC Schwabhausen lud zum 4. Lauf der IGE ein

Mit Vollgas in die Auffahrt
Auf dem Hinweg zum MSC Schwabhausen bei Ohrdruf hatten wir uns erstmal richtig verfahren, da ich Simo Kirssi mein GARMIN Montana auf der Pre-Tour für unsere ENDUROBOXERTour 2015 geliehen hatte. Somit sollten wir eigentlich nach Karte navigieren, doch geklappt hat es nicht. Wie so oft entpuppte sich so ein Fehler nicht immer gleich als totaler Fehler, denn die Tour, die wir dann durch die örtlichen Täler machten, war klasse. Ein echtes Enduroparadies liegt da vor den Toren des MSC Schwabhausen, doch auf diesen Naturschutzflächen ist das Fahren natürlich illegal.
Tolle Streck bei der IGE in Schwabhausen
Fast 35 km später, im Fahrerlager angekommen, empfing uns der Veranstalter schon mit toller Musik. Die Bierbar und das Festzelt wurden leider vom Fahrerfeld nicht so recht angenommen.
Den ganzen Samstag hatten wir mit unserem BUTZNER Reifendienst alle Hände voll zu tun.
Es wurden sehr viele Motocross - und Enduroreifen sowie auch Mousse angefragt.
Um 15:00 Uhr durfte ich mit meiner BMW Motorrad GS Enduro an den Start. Die Strecke war abwechslungsreich und sehr anspruchsvoll abgesteckt. Es gab nur sehr wenige Stellen, an denen man seinem Körper mal etwas Pause gönnen konnte. Die Aprilia – Truppe von AMS-Dirtbikes hatte eine beeindruckende Fahrerzahl nach Schwabhausen in Thüringen bewegt.
TOP abfahrten im Waldstück auf der Endurostrecke
Stephan Weigand und Michael Hoffmann führten wie so oft das Fahrerfeld der IGE in der Battle of Twins an. Der junge Niklas Wagner konnte sich auch gut auf dem Gelände beweisen. Ich durfte mich hinter Uwe Wirth, der schon seit Jahren in dieser Klasse an den Start geht, einreihen. Währen des Rennens hatte ich gar keine Möglichkeit, das Starterfeld zu überblicken. Es war einfach wie „gegen die Zeit fahren“. Am Ende landete ich auf Platz fünf mit Sekundenabstand zu den Besserplatzierten.
Den Abend verbrachten wir an der Bierschenke des MSC Schwabhausen. Hier wurde dann über die Strecke und vieles mehr diskutiert. Der O-Ton unter den Fahrer war durchwegs positiv.
Schnelle Kurvenfahrt mit dem BMW Boxer
Am Sonntag Morgen wurde ich von meinem Vereinskollegen vom MMC Schweinfurt, der schon sehr früh angereist war, in meinem Schlafsack geweckt. Nachdem ich ihm die Örtlichkeiten erklärt habe und außerdem ein paar nützliche Info´s zur Strecke übermitteln konnte, schmiss ich mich schnell in meine Klamotten. Dann wurde kurz gegessen und alles für den Start um 9:00 Uhr vorbereitet.

Staubige Angelegenheit
Drei Stunden durfte ich nun auf der Strecke verbringen. Nach ca. einer der drei merkte ich schon wie sich mein Hände auflösten und sich Blasen bildeten. Die Strecke war wirklich gut, doch irgendwie wollte mein Körper heute nicht wirklich. Ich hatte oftmals richtig Mühe, auf dem BMW Boxer zu bleiben. Die engen 180° Kehren machten mich mürbe, auch wollte die Leistung meines Kurzhubboxers nicht auf den staubigen und harten Untergrund übertragen werden. Die Querrillen zum Trail, der sich ausgefahren hatte, machten mir starke Probleme beim Überholen der langsameren Teilnehmer. Auch gab es immer wieder Fahrer im Feld, die es nicht für nötig hielten, mich an ihnen vorbei zu lassen. Auch Kampfansagen wie Rufen und Schreien wurden aggressiv unterbunden. Im Gegenteil, einer der Fahrer schaffte es immer wieder, mich an den Überholpunkten auszubremsen. Nach dem Rennen erklärte er dieses Verhalten noch als gut. Ich wollte und konnte ihn nicht von seiner BETA fahren, doch eigentlich wäre dies die einzig richtige Antwort gewesen. Meiner Meinung nach ist es eh schon schwer auf den engen Strecken im Enduro zu überholen, doch manche Mitstreiter lernen es erst wenn beide am Boden liegen.
Naja, ich habe alles getan was ich konnte, der nette Fahrer mit der Startnummer 50 ist auch ins Ziel gekommen und am Ende des Tages hat es für den 2. Platz gereicht.
Platz 2 in der Youngtimerklasse
Also wieder ein ERFOLGREICHES WOCHENENDE !!!
Weiter Bilder vom Wochenende.....


Dienstag, 19. Mai 2015

ROCK OIL TRM 20W - 60 ist die beste Wahl für den BMW Sport – Boxer

Da Roth Bier uns ja verlassen hat, wurden wir auf der Suche nach einem Sponsor bei Rock Oil fündig. Die ROCK OIL Vertriebs mbH mit Agnes als Leiterin hat sich erbarmt und uns ihre Hilfe angeboten. Jetzt nach drei Rennwochenenden mit dem Motorenöl von der Insel muss ich sagen, dass ich nicht mehr Glück haben konnte.
Ich hatte bei meinem Vorstellungstermin erklärt was ich
mit meiner Enduro -  BMW so  alles veranstalte, Agnes 
von Rock Oil hatte prompt eine Antwort und das passende
Produkt.
TRM soll es sein, das Wunderöl für den schwer belasteten
BMW Boxer. Erst war ich skeptisch: Was sollen denn die 
besser können als die Jungs von CASTROL oder MOTOREX,
auch MOTUL hatten wir schon mal probiert.
Sonst konnte man das Motorenöl nach dem Einsatz im
Sport nicht mehr riechen. 
Es war irgendwie immer wie verbrannt.
TRM von ROCK OIL
 
Doch seit TRM von Rock Oil habe ich diese Probleme mit
dem Schmiermittel nicht mehr.
Das Öl erfüllt seine Aufgabe sehr gut.
Es sieht nach mehrfacher Benutzung im Wettbewerb noch 
sehr stabil aus.
Ich denke, dass ich dieses Produkt nun auch unseren 
Kunden ans Herz legen kann, denn was im Einsatz in meiner
BMW MOTORRAD SWT-SPORTS Enduro hält und sich als gut erweist, 
das ist auf der Straße und auf Touren kein Fehler.

Vielen DANK hier schon mal an ROCK OIL

Freitag, 15. Mai 2015

SWT-SPORTS BMW MOTORRAD GS Nr. 36 is on the road

SWT-SPORTS BMW MOTORRAD GS Nr. 36 is on the road

Wieder eine mehr auf der Straße, die SWT-SPORTS Nr. 36

Weitere Bilder des Umbaus hier...

EXTREM TEST bei SWT-SPORTS BMW Motorrad 2-Ventil Boxer Tuning in Üchtelhausen

EXTREM TEST bei SWT-SPORTS BMW Motorrad 2-Ventil Boxer Tuning in Üchtelhausen

Die Bilder der "ROTEN" BMW Motorrad Enduro sind in diesem Blog ja genügend vertreten. Doch testen wir die Produkte aus unserem SHOP auch auf unseren TOUREN !!!

MEFO Rallye Reifen im TEST auf der HP 2 BMW
SWT-SPORTS Hinterrad im TEST auf der BMW R 80 - 100 GS
HärteTEST des Fahrwerkes samt Reifen in finnischem Sand
Entlang der Gaspipeline im Moor mit der GS R 100 BMW
Auf den unentlichen Schotterpisten kann das Fahrwerk sehr gut getestet werden
Schwinge und Hinterrad im TEST auf der EnduroBoxer Tour
Fahrwerkstest auf der EnduroBoxer Tour 2014
Die Belastungen waren nicht nur für das Fahrwerk groß

Auf den anspurchsvollen Pisten kann auch mal was schief gehen
Sand war nicht selten der Untergrund für unsere Fahrzeuge

Donnerstag, 7. Mai 2015

Die IGE zu Gast in Rottleben beim MSC Barbarossa



Das Fahrerlager in eine idyllischen Landschaft

Eigentlich komme ich mir jetzt schon blöd vor, wenn ich immer schreibe wie gut die Wochenenden waren. Aber auch dieses Wochenende im Kyffhäuser, beim MSC Barbarossa in Rottleben, war mal wieder sehr schön.  Schon die Anreise war ein Gedicht. Von Schweinfurt aus konnten wir die A71 in Richtung Erfurt fahren, danach ging es über ganz kleine Dörfer immer in Richtung Kyffhäuser, den wir auch über den Berg spitzen sehen konnten. Auf dem Weg dorthin fuhren wir auch durch Bad Frankenhausen, das Städtchen mit einem der schiefsten Türme Europas. Der ist schiefer als der in Pisa.
Tolle Anlieger vor der Zählstelle
Dann war schon bald das Fahrerlager zu sehen. Die Strecke ist ganz oben auf einer Erhebung. Bei schönem Wetter ein Segen, bei Regen der Fluch pur, denn wenn der Regen die Piste zur Strecke befeuchtet hat, ist ein Fahren mit den Zugmaschinen nicht mehr möglich.
Wir haben uns am Freitagabend erstmal häuslich eingerichtet und den BUTZNER Reifenhandel Sprinter in Flucht zu unserem MB 310 4x4 geparkt.
Mit Vollgas vor der Konkurrez
Am Samstagmorgen wurde der Reifenhandel eröffnet und die BMW Motorrad SWT-SPORTS Enduro für das bevorstehende Rennen vorbereitet. Um 15:00 Uhr war Start der Battle of Twins. Diesmal waren 11 Starter in den Boxen verteilt.  Der Kampf der Giganten war sehr interessant. Ich sah um mich rum nur italienische Motorräder. Die Aprilia´s waren überall. Hier den Durchblick zu behalten ist echt schwer. Was ich wahrnehmen konnte war, dass Hoffmann, Michael  und Weigand, Stephan RXV 450 viel schneller als ich waren. Stephan hatte die Zeit überzogen und bekam so 100 Strafpunkte. Hoffman hatte vertodenerweise die Brille an der Zählstelle getauscht, was ihm 50 Strafpunkte bescherte. Der junge Wagner, Niklas hatte augenscheinlich die Streck gekürzt und konnte somit auch den 3.  Platz für sich belegen.  Ich hatte den Teamleader der Aprilia – Piloten im Nacken. Zwei Stunden versuchte ich erfolgreich, ein Überholen zu verhindern. Ich hatte nach ca. 90 Minuten gedacht, dass Bernd Scheiderer, AMS-dirtbikes.de  nicht mehr zum Angriff blasen würde, doch dann musste ich sehen, wie er näher und näher kam.  Nur 13 Sekunden trennten uns voneinander. So konnte ich nach schwerer Arbeit den 4. Platz für das BMW SWT-SPORTS Team erzielen.


Jörg Völker auf der HPN BMW 1040 war noch nicht fit und brach das Rennen nach 80 Minuten ab. Ottens, Thomas auf seiner HONDA Transalp XL 600 tat sich auf diesen engem Pacour  sehr schwer. Er warf schon nach zwei Runden das Handtuch. Doch Respekt, mit diesem Motorrad sind zwei Runden schon ein Meisterwerk. 

Mit Vollgas durch die Kurve



Am Sonntag sah es alles anders aus. Es hingen Wolken über der sandigen Strecke. Ich hatte trotz der Anstrengung des Vortages viel Lust auf das Battle in der Youngtimer-Klasse. Sven Roth auf seiner 300 EGS hat sich auf das Rennen zwischen uns beiden vorbereitet. Nach Abchecken des Fahrerfeldes unterhielten wir uns kurz im Vorstart. Da gab er an, dass er nur zwei Minuten aufholen müsse, und dann einfach an mir dran bleiben könne. So war es dann auch. Nach ca. zwei Stunden konnte ich die KTM sehen. Mir war klar, dass ich diese Platzierung nur sehr schwer ändern könnte. Nur ein technisches Problem an der KTM könnte einen Machtwechsel bringen. Doch aufgeben war nicht drin. Somit kämpfte ich mich durch die harten drei Stunden. Das Ergebnis im Lauf der Klasse 4 waren zwei Blasen an den Händen und ein verdienter zweiter Platz.
Mit Hinternissen war auf diese Strecke zu rechnen!

Zur Strecke: Ich finde diese Motocross Strecke total gut, der Sand macht mir viel Spaß. Doch die Sprünge waren definitiv nichts für den schweren 2-Ventil Boxer. Die Wiese und der Wald dagegen waren für mich wie abgesteckt. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir hier im nächsten Jahr wieder gastieren.
Auf der Heimfahrt wählten wir noch kleinere Straßen, was sich als gute Wahl erwies. Die Dörfer waren sehr schnuckelig. Auch waren sehr viele ansehnliche Burgen, Schlösser und Kirchen auf unserem Weg. Ab Erfurt, ging es dann wieder auf der top ausgebauten Autobahn in Richtung Westen.